Kita Bollerbü

Die Marga und Walter Boll-Stiftung weiht achtzügige Kita ein

In Kerpen-Sindorf hat die Boll-Stiftung eine moderne Kindertagesstätte für 130 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren gebaut. Eingeweiht hat sie die Kita zusammen mit Staatssekretär Andreas Bothe, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, Dieter Spürck, Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, und mit dem Kita-Träger Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.. Ziel der Boll-Stiftung ist es, die am Stiftungs- und Unternehmensstandort ansässigen Familien durch hochwertige Kindertagesbetreuung zu stärken und zu entlasten. Die Kinder selbst gaben der Kita ihren offiziellen Namen: "Kita Bollerbü".

Förderung

Hochwertige Kitaplätze in Kerpen

Der Bedarf an neuen Kitaplätzen in der Stadt Kerpen ist groß. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit haben die Marga und Walter Boll-Stiftung, die Stadt Kerpen und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die Planung, Errichtung und das Betreiben der neuen Kita in Kerpen-Sindorf zur gemeinsamen Aufgabe gemacht. Ziel ist es, trotz der Größe der Einrichtung eine Wohlfühlatmosphäre und überschaubare Strukturen für die Kinder der benachbarten Wohngebiete zu schaffen. Mit 32 MitarbeiterInnen füllt der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als erfahrener Träger die Kita mit Leben, schafft vielfältige Angebote für die Kinder und bietet mit einem eigenen Kita-Koch eine gesunde, frisch zubereitete Ernährung.

Der Druck auf Städte und Gemeinden, dem Bedarf der Familien an mehr Kita-Plätzen nachkommen zu müssen, ist groß. So auch in der Kolpingstadt Kerpen. Ein ungewöhnliches Gemeinschaftsprojekt bietet nun Familien in Kerpen-Sindorf und Umgebung eine beispielhafte Betreuungslösung.

Die Marga und Walter Boll-Stiftung erwarb von der Stadt Kerpen ein geeignetes Grundstück und realisierte dort den Bau der 8-zügigen Kita. Die finanziellen Mittel der Stiftung stammen aus Gewinnanteilen des global agierenden Unternehmens Boll & Kirch Filterbau GmbH mit Sitz in direkter Nachbarschaft zu Stiftungssitz und Kita. Die Stadt Kerpen kann dadurch zusammen mit dem gemeinnützigen und erfahrenen Träger Johanniter Unfall-Hilfe e.V. Kindertagesplätze für Familien mit Betreuungsbedarf in großer Zahl anbieten. Nach nur 9-monatiger Bauzeit konnten bereits im April 2019 die ersten Kinder aufgenommen werden, seit Ende August 2019 ist die Kita mit rund 130 Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren voll besetzt.

Kinder brauchen Bewegung

Die moderne eingeschossige Kindertagesstätte ist auf rund 6.175 m² inklusiv und barrierefrei gebaut. Im Außenbereich bieten 2.600 m² Rasenflächen, 230 m² Sandplätze sowie 1.000 m² befestigte Erlebnis-Spielfläche viel Raum für den Bewegungsdrang der Kinder. Eine Turnhalle bietet auch im Innenraum großzügige Möglichkeiten für viele Bewegungsangebote.

Kindergesundheit beginnt mit gesunder Ernährung

Eine gesunde, frisch zubereitete Ernährung mit dem Prinzip „Regional und Saisonal“ gehört mit zum Johanniter-Konzept dieser Kita. Hierfür wurde eigens ein Koch eingestellt und eine Kita-Küche gebaut und eingerichtet. Die gekochten Speisen werden von den Kindern bewertet. Neben dem Anspruch der Kindergesundheit gerecht zu werden, steht der Gedanke, den Wert der Lebensmittel und ihre Herkunft für die Kinder erlebbar zu machen.

Umweltfreundliche Energiegewinnung – kindliche Neugier wecken ausdrücklich erwünscht

Der Bauherr hat großen Wert auf ein umweltfreundliches Energiekonzept gelegt. Die Kita ist mit einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung ausgestattet, die Heizung und Warmwasser werden über eine Wärmepumpe betrieben. Im Eingang der KiTa können die Kinder und Eltern ablesen wieviel Strom erzeugt und was verbraucht wurde. Vor der Kita befindet sich eine Ladestation für E-Autos.

„Ich bin sicher, hier gibt es viele Möglichkeiten für die Kinder, sich im eigenen Tempo und mit guter Unterstützung durch das pädagogische Team zu eigenen Persönlichkeiten zu entwickeln.“

Andreas Bothe,
Staatssekretär des Ministeriums für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW

Gutes fördern. Gutes tun.